Ratgeber · Pizza selber machen

Welches Mehl für Pizza: die W-Stärke einfach erklärt

Vor dem Mehlregal verliert man leicht den Überblick: 00, 0, Manitoba... Die wirklich wichtige Kennzahl ist die Stärke, angegeben mit dem Buchstaben W.

Was die W-Stärke ist

Sie misst, wie stark ein Mehl ist: wie viel Wasser es aufnimmt und wie lange es die Gare trägt. Niedriges W = schwach, hohes W = stark.

Referenztabelle

W-StärkeTypGeeignet für
90–180SchwachKurze Garen, Mürbeteig
180–260MittelPizza, kurze/mittlere Gare
260–350StarkLange Gare, hohe Hydration
350+Sehr stark (Manitoba)Zum Mischen oder für Vorteige

Mehl und Gehzeit

Einfache Regel: lange Gare = starkes Mehl. Ein schwaches Mehl über 24 Stunden fällt zusammen.

"00", "0", "Vollkorn"

Die Bezeichnung zeigt den Ausmahlungsgrad, nicht die Stärke. Für Pizza zählt das W (oder der Proteingehalt), nicht nur der Typ.

Häufige Fragen

Was ist die W-Stärke eines Mehls?

Sie zeigt, wie viel Wasser es aufnimmt und wie lange es die Gare trägt. Niedriges W schwach, hohes W stark.

Welches Mehl für neapolitanische Pizza?

Meist mittlere Stärke (W 250–300) für 8–24 Stunden, je nach Methode.

Ist Manitoba gut für Pizza?

Es ist sehr stark (W 350+): meist mit schwächeren Mehlen gemischt oder für Vorteige.

Lass es rechnen

Die kostenlose App Pizzaiolo berechnet und skaliert Mehl, Wasser, Hefe und Salz, beherrscht direkt, Biga und Poolish und führt ein Teig-Tagebuch.

Entdecke Pizzaiolo →Kostenlos testen · kein Abo