Ratgeber · Gärung und Teige

Sauerteig: wie man anfängt und ihn pflegt

Sauerteig ist eine Mischung aus Mehl und Wasser, die von selbst dank wilder Hefen und Bakterien fermentiert. Klingt beängstigend, aber die Routine ist einfach.

Von Grund auf starten

Mische 100 g Mehl und 50 g Wasser (50% Hydration) und lass es bei 24–26°C. Täglich, etwa eine Woche lang, behältst du einen Teil und «fütterst» ihn mit neuem Mehl und Wasser.

Was Auffrischen bedeutet

Auffrischen heißt, den Sauerteig zu füttern: man nimmt einen Teil und gibt gleiches Gewicht Mehl und halbes Gewicht Wasser dazu. Das hält ihn am Leben.

100 g Sauerteig + 100 g Mehl + 50 g Wasser

Wann er bereit ist

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, Sauerteig zu machen?

Etwa eine Woche tägliches Füttern, damit er stabil und aktiv wird.

Wie oft frischt man auf?

Täglich bei Raumtemperatur, einmal pro Woche bei Kühlschranklagerung.

Woran erkenne ich, dass er fit ist?

Er verdoppelt sich in 3–4 Stunden, riecht säuerlich aber angenehm und ein Stückchen schwimmt im Wasser.

Teige und Gärzeiten automatisch berechnen

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