Ratgeber · Technische Analyse & Trading

Candlestick-Muster: was sie sind und wie man den Hammer liest

Japanische Kerzen zeigen, was Käufer und Verkäufer in einem Zeitraum getan haben. Manche wiederkehrende Formen — die Muster — deuten mögliche Wenden an.

Wie eine Kerze aufgebaut ist

Jede Kerze hat einen Körper (zwischen Eröffnung und Schluss) und zwei Schatten (die erreichten Hochs und Tiefs). Grün/weiß wenn der Kurs stieg, rot/schwarz wenn er fiel.

Das Hammer-Muster

Der Hammer hat einen kleinen Körper oben und einen langen unteren Schatten (mindestens das Doppelte des Körpers). Er erscheint nach einem Rückgang und deutet an, dass die Käufer die Tiefs zurückgewiesen haben: ein möglicher Rebound.

Allein reicht es nicht

Ein Muster ist ein Hinweis, kein Kaufbefehl. Es muss durch den Kontext bestätigt werden: wo es steht (nach einem Fall?), das Volumen und die nächste Kerze, die die Richtung bestätigt.

Wahrscheinlichkeit, keine Garantie

Auch die zuverlässigsten Muster funktionieren nur in einem Teil der Fälle. Deshalb misst man ihre historische Trefferquote an den Daten, statt der Theorie zu vertrauen.

Häufige Fragen

Was ist ein Candlestick-Muster?

Eine wiederkehrende Form einer oder mehrerer japanischer Kerzen, die eine mögliche Richtungsänderung signalisiert.

Was zeigt das Hammer-Muster an?

Kleiner Körper und langer unterer Schatten nach einem Fall: die Käufer wiesen die Tiefs zurück, ein möglicher Rebound.

Garantiert ein Muster die Bewegung?

Nein: es ist eine historische Wahrscheinlichkeit. Bestätige es mit Kontext, Volumen und der nächsten Kerze.

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